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Ankunft in Kairo, EGY

27. Februar

Nur gut 4,5 Stunden dauerte der Flug von Frankfurt nach Kairo – und schon stand ich wieder auf dem Boden meiner Heimat. Am Flughafen wurden meine Kollegen und ich von Minister Habib Said sehr herzlich empfangen. Den Nachmittag verbrachte jeder von uns auf eigene Art und Weise.

Ich nutze die Zeit und traf meinen Onkel Hakim. Wir hatten uns viel zu erzählen und kamen gar nicht mehr aus dem Quatschen raus. Mein Herz ging auf, als wir über den Basar und durch die engen Gassen Kairos schlenderten. Freudestrahlend konnte ich die lang vermissten Gerüche einsaugen und kaufte ein paar Leckereien für die nächsten Wochen.

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Kobras

28. Februar

Unsere Ausgrabungsstätte liegt im Tal der Kobras. Klingt gruselig, oder? Mir wird immer mulmig, wenn ich an Schlangen denke. Um uns die Angst zu nehmen und Tipps im Umgang mit Kobras zu geben, hat der Cousin des Ministers uns eine kurze Schlangenvorstellung gegeben. Ob ich nun wirklich weniger Angst habe? Ich weiß es nicht.

Um das Video anzuschauen, habe ich ein Passwort eingerichtet. Passworthinweis: SG DE JG AA (aber ohne Leerzeichen)

Zum Video

Nach der kleinen Vorführung füllte er die Flüssigkeit in eine Phiole, und schenkte sie mir mitsamt einer Kette. Ich finde es äußerst aufregend und werde die Kette mit Stolz tragen.

mit der Kette
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Bennos Hieroglyphen

28. Februar

Ich sitze im Hotel und vertreibe mir die Zeit. Morgen früh werden wir ins Tal der Kobras weiterreisen und ich tippe meinen wohl letzten Blogpost für die nächsten Wochen.

Benno schreibt gern mit Hieroglyphen verschlüsselte Nachrichten. Er hat unbegrenzte Freude an der Kryptologie – und so erhalte ich immer wieder geheime Botschaften von ihm. Benno behauptet, dass seine Hieroglyphen und ihre „Übersetzung“ ein altägyptischer Akzent war, der wirklich existierte. Eine steile These – aber vielleicht gar nicht so abwegig, wenn man bedenkt, wie viele Hieroglyphen noch nicht entschlüsselt sind. Irgendwann, so behauptet Benno seit Jahren, wird er mal ein Buch über das Thema schreiben.

Ob real oder ausgedacht, die Nachrichten sind nicht einfach zu entschlüsseln. Mit den bekannten Hieroglyphen kommt man nicht weit. Sie nützen rein gar nichts. Hinzu kommt, dass es einige Worte in der alt-ägyptischen Zeit noch gar nicht gab. Dann müssen diese aufwändig umschrieben werden. Zwischenwörter, Präpositionen und andere kleine Worte gibt es häufig nicht, diese müssen also dazu gedacht werden. Bei Eigennamen wiederum gibt es manchmal eine Überschneidung mit dem Alt-Ägyptischen.

Doch bevor ich versuche, euch die Sprache zu erklären, zeige ich euch lieber eine Nachricht, die mir Benno schrieb. Benno verzichtet eigentlich auf Schokolade – zu ungesund sagt er. Aber als ich letztens in einer Drogerie eine Superfood-Schokolade fand, ohne Zucker und vegan, habe ich ihm eine Tafel mitgebracht. Als Dank erhielt ich eine Nachricht – natürlich in Benno-Ägyptisch:

Einige Hieroglyphen kannte ich bereits. Die erste heißt „Oh“, die dritte „Gott“, die vierte „ohne“ und die letzte heißt „lecker“. Aber die zweite und die fünfte? Das gab mir einige Rätsel auf.

Ich bin mir sicher, dass geübte Rätslerinnen unter euch die Hieroglyphen allein mit diesem Blatt entschlüsseln können. Ich kam jedoch nicht drauf und brauchte noch eine kleine Extrahilfe. Benno gab sie mir. Wenn ihr möchtet, findet ihr diesen Tipp hier.

Übrigens: Bennos Begeisterung drückte sich dann so aus, dass er jeden Morgen ein Stück Schokolade aß. Ein Stück! Ich hatte mir auch eine Tafel gekauft und sie auf einmal verdrückt. Aber so unterschiedlich sind wir Menschen nun einmal.

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Über mich

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